| pressestimmen |

–aktuellste pressestimmen zuerst–

Nach der Verurteilung eines Künstlers zu einer hohen Geldstrafe, weil er auf seiner Website Zeitungszitate (mit Quellenangaben, aber ohne Kommentar) aus Rezensionen über sich selbst veröffentlichte, befinden sich auf dieser Seite nur noch pdfs und unkommentierte Zitate aus Quellen, bei denen ich dankbar und vertrauensvoll davon ausgehe, dass sie die Wechselwirkung und Wichtigkeit von Künstler_innen und  Medien verstanden haben. (Den erwähnten Fall beschreibt 3sat hier.)

| über „Unicorns don’t swim“ |

„Erfahrene Autorinnen (…) zelebrieren, was eine Kurzgeschichte kann: auf wenigen Seiten den Leser anrühren und eine Geschichte anreißen, die weit über das Geschriebene hinausgeht. Das lässt dieses Buch exemplarisch werden und es sollte ab sofort in den Kanon der Oberstufenlektüren aufgenommen werden.“
Christine Paxmann, Eselsohr

„Gemein ist [den Geschichten] das aufstörerische Potenzial, um es mit einem Begriff zu fassen, den Carsten Gansel in den literaturwissenschaftlichen Diskurs eingebracht hat. Aufstörung ist hier gemeint im Sinne einer Grenzüberschreitung, die Aufmerksamkeit erregt. (…) Ein lesenswerter, bunter Geschichtenband mit sehr heterogenen Erzählungen, die zum Nachdenken einladen und zum Teil nachhaltig irritieren.“
Dr. phil. Kirsten Kumschlies, KinderundJugendmedien.de

„Wir bräuchten viel viel mehr solcher Stimmen – gerade auch für den Schulunterricht –, um auf subversiv-spielerische Weise früh anerzogene Erwartungen an Geschlechterrollen zu hinterfragen und Lebensentwürfe aus ihrem unfreien Korsett immer wieder reproduzierter Normen zu befreien.“
Riccarda Gleichauf, Faust Kultur

„Die fast ausnahmslos hohe Qualität der Erzählungen macht Unicorns don’t swim auch für jene interessant, die sich selbst nicht als Außenseiter verstehen. So gesehen möchte Unicorns don’t swim allen (Mädchen) Mut machen, ihre Andersartigkeit anzunehmen, gerade in einem Alter, wo der Drang dazuzugehören mindestens ebenso stark ist wie der Protest.“
Mitteldeutsche Zeitung

| über „bestenfalls alles“ |

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„Ich fand auf jeder zweiten, dritten Seite Sätze, die ich mir merken, notieren wollte, oder Sätze, die dermaßen gut Gefühlszustände beschreiben, dass diese Geschichte nicht nur ein Roman ist, sondern irgendwie auch ein Teil von mir als Leserin.“
Jess Doenges, phenomenelle

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„(…) So unglaublich liebenswert, mitreißend und leidenschaftlich, dass man gar nicht mehr aufhören zu lesen will – bis man sich  dabei ertappt, dass man sich selbst so pittoreske Identitätskrisen herbeiwünscht.“
Oliver Dietrich, Potsdamer Neueste Nachrichten

RadioFritz_rbb_bestenfalls_alles

„Dieses Berlin-Buch schafft einen tollen Spagat zwischen Gefühl und Coolness! Kaufen und Lesen!“
Radio Fritz, (rbb) – fünf von fünf Sternen.
Der Podcast vom 19.11.2014 liegt hier.

L_MAG NOV 2014
„‚bestenfalls alles‘ [nimmt sich] nicht ernster als nötig. Flott geschrieben, schildert Tania Witte die kleinen Krisen und großen Probleme ihrer Protagonistinnen stets mit einem Augenzwinkern und einer Prise Ironie.“
Claudia LindnerL-MAG

taz. die tageszeitung rezensiert „bestenfalls alles“ in der Wochenendausgabe vom 18.10.2014:

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„Auf den Spuren von Amistead Maupins ‚Stadtgeschichten‘ beschreibt Tania Witte das Leben in Berlins queerer Blase (…) augenzwinkern pointenreich (…) mit Seitenhieben auf die kleinen Verlogenheiten und Sonderbarkeiten, die ein Mikrokosmos mit eigenen Codes und Werten mit sich bringt.“
Malte Göbel, taz. die tageszeitung (Vollständiger Artikel bei Klick auf das Bild.)

„Kreuz und queer“, titelt die Berliner Zeitung und legt mit einem Porträt über Tania Witte nach:

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„Tania Witte, die souverän mit Klischees, Stereotypen und Rollenmustern zu jonglieren versteht, die höchst amüsant anachronistische Festschreibungen aufheben und ideologische Schubladen ausräumen kann, beherrscht den literarischen Spagat zwischen den verschiedenen Welten. Völlig undogmatisch führt sie durch eine queere urbane Subkultur, die im Grunde nicht minder durchschnittlich, erheiternd, skurril und liebenswürdig ist als die Mainstream-Gesellschaft drumherum.“
Irene Bazinger, Berliner Zeitung

„Der Roman ist ein Gipfel des Einfallsreichtums. Seine Sprache schleift wie eine am Kragen über Sommerstraßen gezogene Jeansjacke.“
Jamal Tuschick für Der Freitag (Der vollständige Artikel liegt hier.)

Für Neues Deutschland hat Autorin Elke Koepping die Romantrilogie und die Schriftstellerin unter die Lupe genommen:

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„Tania Witte trifft genau das richtige Maß aus authentischer Berliner Szenebeschreibung, feinsinniger Karikatur und rasanter dramatischer Zuspitzung, um ihre Bücher zu regelrechten Pageturnern werden zu lassen. (…) Mit »bestenfalls alles« legte sie nun den – wie sie behauptet – letzten Band der Erzähltrilogie vor. Es ist der ausgereifteste, intensivste der drei.“
Elke Koepping, Neues Deutschland

„Tania Witte ist eine leidenschaftliche Erzählerin, die ihre Inspiration in der queeren Szene und den Straßen Berlins findet. Die turbulenten und manchmal skurrilen Wendungen im Leben ihrer ProtagonIstinnen werden konterkariert durch ihren trockenen, oft selbstironischen Ton. Nichts scheint unmöglich (…). Die Erzählfreude in ihrem dritten Roman aus der Reihe [ist] Kult.“
Ahima Beerlage, aviva-berlin

| über „lust. ausgerechnet“ |

„Die Lust wohnt in Neukölln, sie ist bei Leena eingezogen. Leena variiert ihre Schöpferin Tania Witte, die selbst in Neukölln wohnt und bevorzugte Milieus als CayaTe auf den Bühnen des lyrischen Stakkatos poetisiert. Leena rannte durch die taz, in dem Fortsetzungsroman Lust. Ausgerechnet. (…) Farbenfroh sind die Stimmungen im Roman. (…) [Die Autorin] erzählt von ihrer Berliner Krabbelecke, wie sie singt und summt in den Sojamilchcafés.“
Jamal Tuschick, Kultura extra
(Die vollständige Rezension liegt hier.)

| über „leben nebenbei“|

„Aus dem Tenor der Beiläufigkeit skizziert Tania Witte Charaktere, die sie mit bissigen Pointen schleift. Damit gelingt ihr eine derart kraftvolle Beschreibung des Durchschnittsdeutschen, dass ihr Sujet – die schwierige Kunst des lesbischen Zusammenlebens – oftmals ganz unprätentiös aus dem Zentrum verschwindet. Bei Tania Witte ist jeder Satz ein Treffer im temporeichen Strudel der Absurditäten, sie dekonstruiert ihre Figuren mit einem liebevollen Fingerspitzengefühl, das einfach nur Spaß macht.“
Oliver Dietrich, Potsdamer Neueste Nachrichten
(Die vollständige Rezension gibt es hier.)

„Beste lesbische Unterhaltungsliteratur also, kurzweilig, intelligent, lebensnah und zugleich phantastisch ungreifbar.“
Veit Schmidt, Löwenherz Wien
(Die vollständige Rezension liegt hier, den ganzen Katalog von Löwenherz gibt es hier.)

„(…) die Geschichten [gehen] weiter und sind wieder mit viel intelligentem Humor beschrieben. (Wahrscheinlich nicht nur) ich hatte mir nach dem ersten Band mehr davon gewünscht und voilá.“
Kulturelle Leselust 2012 (pdf)

„(…) all das wird zum teilweise von Koks beschleunigten Trip von Berlin nach Johannesburg, Reykjavik und schließlich nach Ingolstadt. Mal schneller, mal langsamer entfalten sich die Ereignisse, die Personen brechen und zerbrechen am Leben, verraten sich und unterstützen einander, tauchen mal wieder auf, dann ab.
Karin Schönpflug, Weiberdiwan
(pdf)

***

– In der federwelt wird so viel verraten, dass wir, des Lesegenusses wegen, die Inhaltsangabe zensiert haben. –

„(…) die Geschichte [ist] spannend und Witte schafft es, ihre LeserInnen bei der Stange zu halten. Sollte ein dritter Teil geplant sein (…) dürfte endgültig jede(r) mit jedem ein Techtelmechtel gehabt haben. Wie damals bei den Hippies.“
Marc Halupczok, federwelt – zeitschrift für autorinnen und autoren
(pdf)

„[Hinter dem harmlosen Titel „leben nebenbei“] steckt die geballte Ladung: unterhaltsame Handlungen, unerwartete Wendungen, mitreißend und schockierend. Episodenhaft wie eine Fernsehserie setzen sich die Ereignisse zusammen und verknüpfen die Protagonisten dabei immer wieder neu.“
Melanie Wigger, L-MAG (pdf)

Die Einkaufszentrale für öffentliche Bibliotheken hat „leben nebenbei“ begutachtet und kommt zu folgendem Schluss:

„Es wird wieder que(-e-)r zu allen Geschlechterstereotypen geliebt und begehrt, getrennt und gefunden, getrauert und gefeiert; es gibt praktisch nichts, was es in diesem Berliner Biotop nicht gäbe (…). (…) wieder liest sich dieser bunte Reigen aus menschlichen Leidenschaften und Befindlichkeiten amüsant und fesselnd.“
Birgit Braun, ekz

Eine ebenso geistreiche wie humorige Rezension veröffentlichte die Berliner Zeitung am 11.10.2012 (leider nicht online).


„Tania Witte hat eine dramatisch blühende Phantasie und ein zärtliches Händchen für diesen Käfig voller Narren (…). Packend, spannend und entlarvend witzig erfindet [sie] den gehobenen Groschenroman mit den Mitteln der Fernsehserie neu (…). Vermutlich sitzt sie schon am nächsten Buch über ihre sympathisch-dämliche Rasselbande. Nein – hoffentlich!“
Irene Bazinger, Berliner Zeitung

Im Zuge der Ankündigung zu Buchpremiere von „leben nebenbei“ (pdf) in der taz vom 16.10.2012 gibt es eine Zusammenfassung von „beziehungsweise liebe“:

„(…) ein temporeicher Roman über einen Sommer im queeren Berlin, in dem Beziehungen auseinandergeraten, Menschen sexuellen Obsessionen erliegen, Eifersüchteleien pflegen und liebesbeziehungsfreie Kinderpläne schmieden.“
MAG,
taz

“(…) „beziehungsweise liebe“ ist genauso fantastisch wie „leben nebenbei“.”
Sabine Mahler, Siegessäule

“Tania Wittes verschiedene Figurschöpfungen entwickeln ungewöhnlich schnell ein serientaugliches Eigenleben, das eine Einordnung zwischen “L-Word” und (…) “Queer as folk” problemlos ermöglicht.”
Maria Mikityla,
aviva-berlin

“Noch stärker als im ersten Buch hat Tania Witte unverknüpfte Erzählfäden und schwelende Konflikte hinterlassen, die nach einem dritten Band ihrer Stadtgeschichten schreien. Solange die deutsche Unterhaltungsliteratur weit und breit nichts Vergleichbares zu bieten hat, was queerlesbisches Großstadtleben zeigt und weiterdenkt, müssen wir da laut mitschreien.”
Nadin,
kweens

Der vollständige Artikel liegt bei www.kweens.de

| über „beziehungsweise liebe“|

Ein Nachtrag aus Neues Deutschland 2014:

„In unerhörtem Tempo bewegt sich die Geschichte am Puls der Stadt entlang. Sie ist ein leicht überzeichnetes Abbild des flirrenden, wirren, hektischen Lebens junger Menschen in Berlin auf der Suche nach ihrer Identität. Multikulturell, queer, offen für alles, irgendwo zwischen Kunst, Party und der großen Frage nach der Zugehörigkeit.
Elke Koepping, Neues Deutschland


“Im Roman von Missy-Autorin Tania Witte ist alles möglich: Eine von zwei (weiblichen) Geliebten will ein Kind und bekommt es auch – von einem Freund, der keine Beziehungskiste und (nein, kein aber) ein Kind will –, während die Partnerin mit einer anderen ins Bett geht, die sie eigentlich nicht besonders mag, aber deshalb umso besser demütigen und schlagen kann, wie sie behauptet. Das ist wohl die einer tränseligen Vorstellung am wenigsten ähnliche Spielart von Liebe, die Tania Witte in ihrem Erstling beschreibt.”
Nellie Nickel,
Missy Magazine

(Hier liegt die pdf zum vollständigen Artikel der Missy 01-2012.)

“Witte entwirft ein Szenario irgendwo zwischen Anspruch, Unterhaltung und Daily Soap. Ihre Sprache ist kreativ, die Bilder ungewöhnlich, aber passend. Dieser Roman sollte also vor allem denen gefallen, die sich gerne durch verzwickte und undurchsichtige Beziehungsgeflechte kämpfen, um am Ende festzustellen, dass die Liebe ein seltsames Spiel ist.”
Marc Halupczok, federwelt – zeitschrift für autorinnen und autoren
(
pdf)

“Locker leicht kommt diese Geschichte daher. Einen Berliner Sommer lang können wir sieben Frauen und einen ungewöhnlichen Mann begleiten, die mit ihren unterschiedlichen
Lebens- und Beziehungskonstrukten auch mal Ungewöhnliches wagen wollen. (…) Endlich mal wieder ein wirklich intelligenter, witziger und wahrlich lebensnaher Roman aus queeren Zusammenhängen. Ein echter Lesegenuss – bitte mehr davon!”
Sigrun Klüger, kulturette leselust (pdf)

“Tania Witte ist Spoken-Word-Performerin, und in dieser lebendigen Sprachkunst hat sie auch ihren ersten Roman geschrieben. (…) Vor dem inneren Auge (und vor allem: vor dem inneren Ohr) steht die Autorin selbst, die quirlig, ohne je im Redefluss zu stocken, spannende Episoden vorträgt, sie ist die Klammer, die alles zusammen hält und sie ist es, der man zuhören möchte. So ist »beziehungsweise liebe« nicht nur ein besonders lebhafter und lustiger Roman, er ist auch etwas ganz Besonderes, den man allein schon wegen des Erzählstils in Erinnerung behalten wird.”
Veit
, Löwenherz Wien
(Die vollständige Rezension liegt
hier, den ganzen Katalog von Löwenherz gibt es hier.)

“Grau ist alle (queere) Theorie, regenbogenbunt und unterhaltsam-lebendig die einfallsreiche Ausgestaltung in Tania Wittes Debütroman „beziehungsweise liebe“.[Dabei verhilft] eine gute Portion Humor, ein augenzwinkernder Blick auf die Szene und nicht zuletzt auch ein außerordentlich kreativer Umgang mit der Sprache zu kurzweiligem Lesevergnügen, das der Autorin noch einiges an Arbeit bescheren dürfte – es verlangt nämlich nach einer Fortsetzung, „beziehungsweise noch mehr liebe“ …”
Nicole Bruschkeit
, l-talk.de und lesben.org (
l-talk, lesben.org)

Gewohnt klug und treffend beobachtet Irene Bazinger in der Berliner Zeitung:

“[Ein] besonderer Berlin-Roman, der die Stadt selbstbewusst als queeres Zentrum im steten Wechsel aufblättert.”
Irene Bazinger, Berliner Zeitung
(Den vollständigen Artikel in der Berliner Zeitung gibt es
hier.)

“Die Autorin (…) entwirft einen liebevollen Blick auf ein komplexes Beziehungsgeflecht aus Freundschaft, Liebe, Sex und das Berlin der Gegenwart. Insgesamt liest sich der Roman wie eine Liebeserklärung an die Hauptstadt. (…) Einen so intimen Blick in den Mikrokosmos einer Community bekommt frau selten so schnell, so schön und so freizügig serviert.”
Ute Vetter
, aviva-berlin
(Zur ausführlichen Besprechung bei AVIVA-Berlin.de geht’s
hier.)

“So locker-leicht dieser Roman mit Pointen (…) und Anekdoten spielt (…) – er verhandelt gekonnt die vielen offenen Identitätsfragen, die unter dem häufig vorschnell verwendeten Begriff queer unterzugehen drohen (…). Keine Sorge, das hier ist kein Thesenroman, sondern einfach sehr zeitgemäße, anspruchsvolle Unterhaltung. Lachen und Weiterdenken erwünscht!”
Nadin
, kweens
(Den vollständigen Artikel gibt es auf www.kweens.de)



(
pdf der L-MAG-Rezension.)

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(
pdf des Siegessäule-Interviews.)