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Tania Witte lebt in Berlin. Sie schreibt, seit sie das Buchstabieren gelernt hat und performt, seit sie die Freude entdeckte, die es macht, Dinge laut auszusprechen.

Seit 1999 arbeitet sie als freie Journalistin, als freie Lektorin und als Film-, Musik- und Literaturkritikerin. Sie war leitende Magazin-Redakteurin, Texterin für diverse Homepages und redaktionelle Betreuerin von Ausstellungen. Die diplomierte Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin leitet leidenschaftlich gerne Schreibworkshops, Wort-Workshops (Spoken Word/Poetry Slam) und hin und wieder auch Drag-King-Workshops, liest aus ihren Büchern, moderiert Veranstaltungen und leitet Diskussionsrunden.

Mit der Anthologie „Drag Kings. Mit Bartkleber gegen das Patriarchat“ schufen Tania Witte und ihre Mitherausgeber*innen 2007 ein deutschsprachiges Standardwerk über die Vielfalt der Drag-King-Szene in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seither veröffentlichte sie Kurzgeschichten und Essays in diversen Anthologien und – bisher – drei Romane. „beziehungsweise liebe“ wurde  im März 2011 im Berliner Querverlag publiziert, im September 2012 erschien ebendort „leben nebenbei“. 2014 rundete Witte die Trilogie mit „bestenfalls alles“ ab.

Neben ihren Auftritten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und den USA widmet sich Tania Witte in Gestalt ihres Alter Egos CayaTe seit 2007 dem gesprochenen Wort. Gemeinsam mit vier anderen Künstler*innen rief sie 2008 die queere SpokenWord-Bühne “Shut Up And Speak” ins Leben und lotet in interdisziplinären Kooperationen mit anderen Künstler*innen die Grenzen von Darstellender und Bildender Kunst, von Wort und (bewegtem) Bild aus.

Weitere Informationen zu der performten Kunst von Tania Witte sind auf www.cayate.de zu finden.

Auszeichnungen:
2016 Nominierung für den Martha-Saalfeld-Förderpreis, Shortlist
2014 Nominierung für den Mannheimer Feuergriffel, Shortlist

Stipendien:
2017 Artist in Residence, Künstlerhaus Edenkoben, Edenkoben
2015 Arbeitstipendium des Prins Bernhard Cultuurfonds, NL
2015 Artist in Residence, Besiendershuis, Nijmegen (NL)
2011 Artist in Residence, Pioneer Bluffs Foundation, Kansas (US)

Eine Bibliographie liegt hier.